Meinungsverschiedenheiten (Teil 2)

Da war also diese Patientin, Frau Klumcz, und hatte Magenschmerzen. Wir machten eine Magenspiegelung, nahmen eine Gewebsprobe, deklarierten das Ganze erst Mal als Gastritis und dachten uns eine schlaue Therapie aus.
Die Biopsie war ungewöhnlich schnell von den Pathologen ausgewertet. Alles unauffällig.  Außerdem ging es der Patientin so langsam besser. „Super, kann sie morgen heim“, dachte ich. Am nächsten Tag war jedoch mein gastroenterologischer Oberarzt krank. Als Ersatz kam eine freundliche Kardiologin. „Moooooment!“ sagte die, „die Frau Klumcz, die hat doch diese Aortenklappenverengung! Das müssen wir erst mal kontrollieren. Außerdem ist das doch komisch, was der Pathologe da über die Magenschleimhaut sagt! Das kann gar nicht sein, dass die Gewebsprobe unauffällig ist. Ruf‘ da erst mal an und frag‘ ob die sich sicher sind. Ich schaue solange nach der Herzklappe.“
 
 
Ich telefonierte also mit den Pathologen, die erklärten selbstverständlich wären sie sich sicher! Nach zwei Tagen hatte die Kardiologin festgestellt, dass das mit der Klappe  noch akzeptabel wäre und dann kam auch mein ursprünglicher gastroenterologische Oberarzt wieder. „Super, entlass‘ ich die Patientin morgen“, dachte ich. Aber dann sagte der Gastroenterologe: „Ach, wenn die Frau Klumcz noch da ist, dann können wir ja nochmal eine Kontrollgastroskopie machen.“
Einen Tag später, die Kontrollgastroskopie war erfolgreich und unauffällig gewesen, bekam die Patientin einen Harnwegsinfekt.
Drei Tage und ein paar Antibiotika später, fühlte sich Frau Klumcz schwach aber annehmbar. „Super, entlass‘ ich sie morgen“, dachte ich.
Am nächsten Tag war der gastroenterologische Oberarzt in einer wichtigen Konferenz und der zweite Hauskardiologe kam zum Einsatz.
„Mooooment“, sagte der, „was ist mit der Aortenklappe? Da muss man doch die Medikamente umstellen! So geht das nicht. Die Patientin kann nicht heim. Was denken sie sich denn Frau Zorgcooperations?!“

Ein Weißer Zwerg im Teleskop: Sirius B visuell

Einen Weißen Zwerg im eigenen Teleskop zu sehen ist schwer. Denn die Dinger sind eben klein – meist nicht größer als die Erde. Das gilt auch für das nächstgelegene Exemplar. Das ist gerade einmal 8,6 Lichtjahre entfernt, also gerade einmal doppelt so weit weg wie der nächste Stern überhaupt. Mit einer scheinbaren Helligkeit von 8,5mag wäre der Zwergstern ohne Probleme in kleinen Teleskopen zu sehen, stünde er nicht an einem sehr ungünstigen Ort: Es handelt sich um Sirius B, dem kleinen Begleiter von Sirius, dem hellsten Stern des Nachthimmels. Doch die Gelegenheit, Sirius B mit eigenen Augen zu erspähen, ist so gut wie lange nicht mehr.

Was ist vom Islam zu halten? Vortrag an der Uni Köln

Es hätte eigentlich ein einfacher, religionsvergleichender Vortrag über “Gott und der Mensch im Islam” vor einem überschaubaren, religiös & weltanschaulich bunt gemischten Publikum werden sollen, als mich Hana Fischer vom jüdischen Kulturverein “Milch & Honig” an die Universität Köln einlud. Und da sich herausstellte, dass wir mit Vanessa und Detlef Fetchenhauer nicht nur gemeinsame Kollegen, sondern auch gemeinsame Freunde hatten, sagte ich gerne zu und nutzte die Chance, gemeinsam mit meiner Frau Zehra die traditionsreiche Domstadt zu besuchen. Und dannweiter

Chaos in den Arztpraxen? ÄND Bericht

Vier Wochen nach dem Start der Elektronischen
Gesundheitskarte (eGK) werden in einem offenen Brief an
Gesundheitsminister Gröhe Vorwürfe gegen die Krankenkassen erhoben,
Patienten ohne eGK zu schikanieren. Der änd hat unter anderem mit der
Verfasserin des Schreibens gesprochen. Des Weiteren mit einer betroffenen Arztpraxis, mit der Verbraucherzentrale Hamburg, Christoph Kranich und mit dem Patientenbeauftragten des Deutschen Bundestages Laumann.

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Kein Szenario mehr – Zoos als letzte Refugien

1215 Tiere – das ist die Ansage, die sich Artenschützer, NGOs und andere Aktivisten ganz dick einrahmen sollten, ist diese Zahl doch Zeichen für ein Komplett-Versagen sämtlicher Protagonisten. Wurden 2007 in Südafrika lediglich 13 Nashörner gewildert, werden seitdem immer neue Rekorde verzeichnet. Vermutlich bin ich nicht der einzige mit der Befürchtung, dass das 2014 nicht der letzte Rekord war, schließlich läuft das Geschäft der Wilderei blendend. 2011 hatte ich eine kleine Artikel-Debatte mit dem Tierrechtler Colin Goldner, der Zoos nichtweiter

Biologische Invasionen – Zur Definition des Begriffs.

 „Biologische Invasionen“[1] sind ein Thema, das Ökologen, vor allem aber Naturschützer seit einigen Jahren in rasch zunehmendem Maße beschäftigt.[2] Unter den Ursachen des Rückgangs der Artenzahlen werden diese Invasionen regelmäßig unter den drei oder vier wichtigsten genannt. Allerdings ist man sich alles andere als einig, was man unter diesem Begriff verstehen sollte. Einige prominente Ökologen haben vor wenigen Jahren eine Definition des Begriffs biologische Invasion vorgelegt (Valéry, Lefeuvre und Simberloff 2008)[3], von der sie hoffen, daß er allgemeine Zustimmung finden könnte – nicht nur in dem Sinn, daß jeder der Auffassung zustimmt, dies sei eine mögliche und für einen bestimmten Zweck vielleicht die beste Definition, sondern daß man von nun an Invasion allgemein eben so definiert. (Die Definition hat inzwischen bei Wikipedia Eingang gefunden.)[4]

Eat that frog

Aus dem National Media Museum, via Wikimedia Commons. Ich hatte hier ja schon mal beschrieben, dass ich das Prinzip „Eat that frog“ für ausnehmend klug halte. Kurz gesagt geht es darum, dass man den Tag mit der sperrigsten, unangenehmsten, aber zumeist auch wichtigsten Aufgabe beginnen soll. Danach kommen alle anderen Sachen. Wenn ich zum Beispiel am […]

Switch-Wechsel … Welcher Registrar?

Nachdem Switch bei denen auch Pharmama.ch registriert ist nun nicht mehr Registry ist, darf ich mir einen neuen Registrar suchen. Dafür offerieren sie einem eine Liste mit 35 Registraren in der Schweiz (hier ersichtlich)  … ausdrücklich ohne Empfehlungen ihrerseits. Hmpf. Na Danke. Ich will einfach etwas zuverlässiges, mit möglichst wenig Aufwand meinerseits, das bezahlbar ist. […]

Apotheken in aller Welt, 579: Zürich, Schweiz

Ein paar weitere Apotheken von Maggy, die ein bisschen Regen-geplagt zu sein scheint auf ihren Ausflügen? Diese Apotheke befindet sich auf der Bahnhofstraße in Zürich. Warum muss es eigentlich immer regnen, wenn ich Apotheken fotografieren möchte? Und warum gibt es auf dem Weg zum nächsten Laden, der Regenschirme verkauft, unzählige Apotheken aber nirgends Regenschirme? Noch […]

Verkaufsunterstützung zum Valentinstag – Aktionsangebote zu Gesichtspflege-Produkten von Claire Fisher

STADAvita startet mit verschiedenen Aktionsangeboten zu seiner apothekenexklusiven Kosmetiklinie Claire Fisher in das neue Jahr. Im Mittelpunkt des ersten Quartals steht dabei die Mandelpflegeserie für das Gesicht. Passend zur kalten Jahreszeit ist sie besonders für trockene Haut geeignet. Anlässlich des Valentinstags bietet das Unternehmen aus Bad Homburg kostenlos Duftkerzen als Werbemittel an, die zu jedem […]