Die elektronische Gesundheitskarte Teil II
Nun ist es soweit:
Die Ärztekammer Nordrhein rät den Ärzten von der Anschaffung neuer Karten-Lesegeräte ab!
Die elektronische Gesundheitskarte berge zu viele Ungereimtheiten, heißt es in einer Mitteilung. Irgendwo scheint es also noch verantwortungsbewusste Menschen zu geben. Der Hausarzt in der Kleinstadt ist mit seiner Meinung nicht allein, das ist tröstlich. Hoffentlich nimmt sich die gesamte Ärzteschaft Deutschlands und ihre verschiedenen Organisationen ein Beispiel an dieser Empfehlung.
Die Folgen der Einführung einer elektronischen Gesundheitskarte zu diesem Zeitpunkt wären nämlich unabsehbar. Absehbar wären einzig die chaotischen Zustände, was die sensiblen Informationen auf so einer eGK betrifft. Die Technik ist noch nicht bereit für einen praktikablen Datenschutz, der so dringend notwendig wäre, bevor man intime Informationen auf einem Chip speichert.
Näheres ist nachzulesen in meinem Artikel vom 27. 12. 2008 in diesem Blog.
Verwandte Beiträge:
- Die elektronische Gesundheitskarte Ab 2009 wird nach und nach in ganz Deutschland die...
- Elektronische Gesundheitskarte startet Ende 2010 in Nordhessen Der offline rollout geht weiter: wie der Vorstand der BKK...
- Das Datenerfassungs-Monster elektronische Gesundheitskarte auf Eis heise online - Elektronische Gesundheitskarte: Stillstand auf dem Prüfstand?...
- Zum Thema elektronische Gesundheitskarte ist kein Beschluss gefasst worden Ärztekammer Nordrhein ringt um ihre Position zur neuen Gesundheitskarte...
- Elektronische Gesundheitskarte: Absage für USB-Sticks. Ergebnisse einer neuen Studie Die für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) verantwortliche...

