Telemedizin Anbieter: Der große Vergleich!

Key-Facts: Telemedizin Anbieter Deutschland

  • Überblick: Vergleicht führende Telemedizin Anbieter in Deutschland.
  • Anbieter: Doctolib, TeleClinic, und weitere werden detailliert analysiert.
  • Leistungen: Fokus auf Videosprechstunden, E-Rezepte und digitale Gesundheitsanwendungen.
  • Kosten: Informationen zu Gebühren und Abrechnungsmodellen.
  • Datenschutz: Bewertung der Sicherheitsmaßnahmen der Anbieter.
  • Ziel: Hilfestellung bei der Wahl des passenden Telemedizin Anbieters.

Die Telemedizin hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt und ist aus dem Gesundheitswesen nicht mehr wegzudenken. Insbesondere in Deutschland hat die Anzahl der Telemedizin Anbieter stark zugenommen. Dies bietet Patienten eine größere Auswahl, macht die Entscheidung für den richtigen Anbieter jedoch auch komplexer. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Vergleich der wichtigsten Telemedizin Anbieter in Deutschland. Wir betrachten dabei sowohl etablierte Plattformen wie Doctolib und TeleClinic als auch neuere Anbieter. Unser Ziel ist es, Ihnen eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu bieten, damit Sie den für Ihre Bedürfnisse passenden Telemedizin Anbieter finden können.

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens schreitet voran. Telemedizinische Angebote sind ein wichtiger Bestandteil dieser Entwicklung. Sie ermöglichen es Patienten, bequem von zu Hause aus ärztlichen Rat einzuholen, Rezepte zu erhalten oder sich zu Fachärzten überweisen zu lassen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Zeitersparnis, Flexibilität und eine potenziell schnellere Versorgung. Jedoch gibt es auch Unterschiede zwischen den verschiedenen Anbietern. Diese Unterschiede betreffen beispielsweise die angebotenen Leistungen, die Kosten, den Datenschutz und die Benutzerfreundlichkeit der Plattformen.

Ein umfassender Vergleich der Telemedizin Anbieter ist daher unerlässlich. Nur so können Patienten die für sie optimale Lösung finden. Dieser Artikel beleuchtet die wichtigsten Aspekte und gibt Ihnen einen detaillierten Überblick über den Markt der Telemedizin Anbieter in Deutschland. Wir werden auf die jeweiligen Stärken und Schwächen der einzelnen Anbieter eingehen. Außerdem geben wir Ihnen praktische Tipps, wie Sie den für Ihre individuellen Bedürfnisse am besten geeigneten Anbieter auswählen können. Es ist wichtig, die Unterschiede zu kennen, um die bestmögliche Versorgung zu gewährleisten. Deshalb ist eine fundierte Entscheidungsgrundlage von großer Bedeutung.

Grundlagen & Definition

Telemedizin umfasst alle medizinischen Leistungen, die über räumliche Distanz hinweg erbracht werden. Dazu gehören beispielsweise Videosprechstunden, die Übermittlung von medizinischen Daten und die Fernüberwachung von Patienten. In Deutschland hat die Telemedizin in den letzten Jahren einen deutlichen Aufschwung erlebt. Dies ist vor allem auf die zunehmende Digitalisierung und die veränderten Bedürfnisse der Patienten zurückzuführen. Online Arzt Deutschland ist ein wachsender Markt, der viele Möglichkeiten bietet.

Die Videosprechstunde ist eine der häufigsten Formen der Telemedizin. Sie ermöglicht es Patienten, direkt mit einem Arzt per Video zu kommunizieren. Dies ist besonders praktisch für Routineuntersuchungen, Beratungen oder die Besprechung von Befunden. Es gibt eine Vielzahl von Videosprechstunde Anbieter in Deutschland. Diese unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Leistungen, ihrer Kosten und ihrer Benutzerfreundlichkeit. Die Fernbehandlung Deutschland wird immer beliebter, da sie Zeit und Kosten spart.

Ein weiterer wichtiger Bereich der Telemedizin sind digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA). DiGA sind Apps oder webbasierte Anwendungen, die Patienten bei der Behandlung ihrer Erkrankung unterstützen. Sie können beispielsweise zur Überwachung von Vitalfunktionen, zur Unterstützung der Therapie oder zur Verbesserung der Lebensqualität eingesetzt werden. Viele Telemedizin Anbieter bieten auch die Möglichkeit, ein E-Rezept zu erhalten. Das E-Rezept wird digital an die Apotheke übermittelt und kann dort direkt eingelöst werden. E-Rezept Anbieter gibt es mittlerweile viele in Deutschland, wobei die Integration in die bestehenden Systeme noch nicht flächendeckend erfolgt ist.

Doctolib: Der Platzhirsch im Vergleich

Doctolib ist in Deutschland vor allem als Plattform zur Online-Terminvereinbarung bekannt. Das Unternehmen bietet jedoch auch Videosprechstunden an. Doctolib arbeitet mit niedergelassenen Ärzten zusammen. Dadurch können Patienten ihren Arzt in der Regel auch online konsultieren, wenn dieser Doctolib nutzt. Doctolib zeichnet sich durch eine hohe Benutzerfreundlichkeit und eine einfache Terminbuchung aus. Außerdem bietet die Plattform eine gute Integration in die Praxisabläufe der Ärzte.

TeleClinic: Spezialist für Videosprechstunden

TeleClinic ist ein spezialisierter Anbieter von Videosprechstunden. Das Unternehmen beschäftigt eigene Ärzte, die rund um die Uhr für Patienten erreichbar sind. TeleClinic bietet eine breite Palette von medizinischen Leistungen an. Dazu gehören beispielsweise die Behandlung von akuten Erkrankungen, die Beratung bei chronischen Erkrankungen und die Ausstellung von Rezepten. TeleClinic legt großen Wert auf eine hohe Qualität der medizinischen Beratung und eine schnelle Verfügbarkeit der Ärzte.

Weitere Telemedizin Anbieter in Deutschland

Neben Doctolib und TeleClinic gibt es noch eine Reihe weiterer Telemedizin Anbieter in Deutschland. Dazu gehören beispielsweise Kry, Zava und Fernarzt. Diese Anbieter unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Leistungen, ihrer Kosten und ihrer Schwerpunkte. Es lohnt sich daher, die verschiedenen Angebote zu vergleichen, um den für die eigenen Bedürfnisse passenden Anbieter zu finden. Einige Anbieter konzentrieren sich beispielsweise auf bestimmte Fachgebiete wie die Dermatologie oder die Psychotherapie. Andere bieten eine breitere Palette von medizinischen Leistungen an.

Physiologische/Technische Mechanismen (Deep Dive)

Die Telemedizin basiert auf einer Kombination aus physiologischen und technischen Mechanismen. Physiologisch gesehen ermöglicht die Telemedizin die Beurteilung von Patienten aus der Ferne. Dies geschieht durch die Erfassung und Übertragung von Vitalparametern wie Herzfrequenz, Blutdruck und Sauerstoffsättigung. Technische Sensoren und Geräte spielen hierbei eine entscheidende Rolle. Sie wandeln physiologische Signale in digitale Daten um, die dann über das Internet an den Arzt übertragen werden können.

Die technische Seite der Telemedizin umfasst die Entwicklung und den Einsatz von Kommunikationsplattformen und Geräten. Diese müssen in der Lage sein, große Datenmengen sicher und zuverlässig zu übertragen. Die Datenübertragung erfolgt in der Regel über verschlüsselte Verbindungen, um die Privatsphäre der Patienten zu schützen. Die verwendeten Geräte müssen außerdem einfach zu bedienen und für den Patienten verständlich sein. Eine intuitive Benutzeroberfläche ist daher von großer Bedeutung.

Die Videosprechstunde ist ein gutes Beispiel für die Kombination von physiologischen und technischen Mechanismen. Der Arzt kann den Patienten visuell beurteilen und sich ein Bild von seinem Zustand machen. Gleichzeitig kann der Patient seine Symptome beschreiben und Fragen stellen. Die technische Umsetzung erfolgt über eine Videokonferenzplattform, die eine stabile und sichere Verbindung gewährleistet. Die Qualität der Video- und Audioübertragung ist entscheidend für eine erfolgreiche Kommunikation.

Datenübertragung und Sicherheit

Ein wichtiger Aspekt der Telemedizin ist die sichere Übertragung von medizinischen Daten. Diese Daten sind besonders sensibel und müssen vor unbefugtem Zugriff geschützt werden. Die Telemedizin Anbieter setzen daher verschiedene Sicherheitsmaßnahmen ein, um die Daten ihrer Patienten zu schützen. Dazu gehören beispielsweise die Verschlüsselung der Datenübertragung, die Speicherung der Daten auf sicheren Servern und die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen. Die Einhaltung der DSGVO ist hierbei von zentraler Bedeutung.

Technische Infrastruktur

Die Telemedizin erfordert eine leistungsfähige technische Infrastruktur. Dazu gehören schnelle Internetverbindungen, zuverlässige Server und sichere Kommunikationsplattformen. Die Telemedizin Anbieter investieren daher in den Ausbau ihrer technischen Infrastruktur, um ihren Patienten eine optimale Versorgung zu gewährleisten. Die Integration von künstlicher Intelligenz (KI) spielt ebenfalls eine zunehmende Rolle. KI kann beispielsweise zur automatischen Auswertung von medizinischen Daten oder zur Unterstützung der Diagnose eingesetzt werden.

Wearable Technology

Wearable Technology, wie Smartwatches und Fitness-Tracker, spielen eine immer größere Rolle in der Telemedizin. Sie ermöglichen die kontinuierliche Überwachung von Vitalparametern und können frühzeitig Warnsignale erkennen. Diese Daten können dann an den Arzt übertragen werden, um rechtzeitig Maßnahmen einzuleiten. Wearable Technology bietet somit die Möglichkeit, die Patientenversorgung zu verbessern und die Lebensqualität zu erhöhen. Die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Wearables ist jedoch ein wichtiger Faktor, der bei der Auswahl berücksichtigt werden muss.

Aktuelle Studienlage & Evidenz (Journals)

Die aktuelle Studienlage zur Telemedizin ist umfangreich und zeigt überwiegend positive Ergebnisse. Zahlreiche Studien haben die Wirksamkeit und den Nutzen der Telemedizin in verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens belegt. Eine Studie im The Lancet zeigte beispielsweise, dass die telemedizinische Betreuung von Patienten mit chronischen Erkrankungen zu einer Verbesserung der Lebensqualität und einer Reduktion der Krankenhausaufenthalte führen kann.

Eine weitere Studie im NEJM untersuchte die Auswirkungen der Telemedizin auf die Versorgung von Patienten in ländlichen Gebieten. Die Ergebnisse zeigten, dass die Telemedizin den Zugang zu medizinischer Versorgung verbessert und die Ungleichheit in der Gesundheitsversorgung verringern kann. Auch das Ärzteblatt hat mehrfach über die Vorteile der Telemedizin berichtet. Insbesondere die Möglichkeit, Patienten schnell und unkompliziert zu beraten, wurde positiv hervorgehoben.

PubMed ist eine weitere wichtige Quelle für Studien zur Telemedizin. Eine Vielzahl von Studien auf PubMed belegen die Kosteneffektivität der Telemedizin. Durch die Vermeidung von unnötigen Arztbesuchen und Krankenhausaufenthalten können Kosten im Gesundheitswesen gespart werden. Allerdings gibt es auch Studien, die auf mögliche Risiken und Herausforderungen der Telemedizin hinweisen. Dazu gehören beispielsweise Datenschutzbedenken, technische Probleme und die Notwendigkeit einer adäquaten Schulung der Ärzte und Patienten.

Meta-Analysen und systematische Reviews

Meta-Analysen und systematische Reviews bieten einen umfassenden Überblick über die aktuelle Studienlage zur Telemedizin. Diese Studien fassen die Ergebnisse mehrerer Einzelstudien zusammen und bewerten die Evidenzlage kritisch. Die meisten Meta-Analysen kommen zu dem Schluss, dass die Telemedizin eine wirksame und sichere Methode zur Verbesserung der Patientenversorgung ist. Allerdings betonen sie auch die Notwendigkeit weiterer Forschung, um die langfristigen Auswirkungen der Telemedizin besser zu verstehen.

Studien zu einzelnen Telemedizin Anwendungen

Es gibt zahlreiche Studien zu einzelnen Telemedizin Anwendungen wie Videosprechstunden, Fernüberwachung und digitale Gesundheitsanwendungen. Diese Studien untersuchen die Wirksamkeit und den Nutzen dieser Anwendungen in spezifischen Bereichen des Gesundheitswesens. Beispielsweise gibt es Studien zur telemedizinischen Behandlung von Depressionen, Diabetes und Herzinsuffizienz. Die Ergebnisse dieser Studien sind vielversprechend und zeigen, dass die Telemedizin einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Patientenversorgung leisten kann.

Praxis-Anwendung & Implikationen

Die Telemedizin hat bereits in vielen Bereichen des Gesundheitswesens Einzug gehalten und wird zunehmend in der Praxis angewendet. Videosprechstunden sind mittlerweile ein fester Bestandteil der ambulanten Versorgung. Sie ermöglichen es Patienten, schnell und unkompliziert ärztlichen Rat einzuholen, ohne das Haus verlassen zu müssen. Dies ist besonders für Patienten mit eingeschränkter Mobilität oder in ländlichen Gebieten von Vorteil. Auch für die Nachsorge nach Operationen oder die Betreuung von chronisch kranken Patienten bietet die Telemedizin große Vorteile.

Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) werden ebenfalls immer häufiger in der Praxis eingesetzt. Sie unterstützen Patienten bei der Bewältigung ihrer Erkrankung und fördern die Eigenverantwortung. DiGA können beispielsweise zur Überwachung von Vitalfunktionen, zur Unterstützung der Therapie oder zur Verbesserung der Lebensqualität eingesetzt werden. Ärzte können DiGA ihren Patienten verordnen und diese werden dann von den Krankenkassen erstattet.

Die Telemedizin hat auch Implikationen für die Organisation und die Finanzierung des Gesundheitswesens. Sie kann dazu beitragen, die Versorgung effizienter zu gestalten und Kosten zu sparen. Durch die Vermeidung von unnötigen Arztbesuchen und Krankenhausaufenthalten können Ressourcen geschont werden. Allerdings erfordert die Telemedizin auch eine Anpassung der bestehenden Strukturen und Prozesse. Ärzte und medizinisches Personal müssen entsprechend geschult werden und die technische Infrastruktur muss ausgebaut werden.

Datenschutz und ethische Aspekte

Ein wichtiger Aspekt bei der Anwendung der Telemedizin sind der Datenschutz und die ethischen Aspekte. Die Telemedizin Anbieter müssen sicherstellen, dass die Daten ihrer Patienten geschützt sind und die Privatsphäre gewahrt wird. Die Datenübertragung muss verschlüsselt erfolgen und die Daten dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden. Außerdem müssen die Patienten über die Risiken und Vorteile der Telemedizin aufgeklärt werden und ihr Einverständnis zur Behandlung geben. Ethische Fragen, wie die Verantwortung des Arztes bei Fernbehandlungen, müssen ebenfalls geklärt werden.

Zukunftsperspektiven

Die Telemedizin hat das Potenzial, die Gesundheitsversorgung grundlegend zu verändern. In Zukunft wird die Telemedizin voraussichtlich eine noch größere Rolle spielen. Neue Technologien wie künstliche Intelligenz und Big Data werden die Möglichkeiten der Telemedizin erweitern. Beispielsweise könnten KI-basierte Systeme Ärzte bei der Diagnose unterstützen oder personalisierte Therapieempfehlungen geben. Die Telemedizin wird somit zu einem integralen Bestandteil einer modernen und zukunftsorientierten Gesundheitsversorgung.

Häufige Fragen (FAQ)

Welche Telemedizin Anbieter gibt es in Deutschland?

In Deutschland gibt es eine Vielzahl von Telemedizin Anbietern. Zu den bekanntesten gehören Doctolib, TeleClinic, Kry, Zava und Fernarzt. Doctolib ist vor allem als Plattform zur Online-Terminvereinbarung bekannt, bietet aber auch Videosprechstunden an. TeleClinic ist ein spezialisierter Anbieter von Videosprechstunden mit eigenen Ärzten. Kry bietet ebenfalls Videosprechstunden an und hat eine App zur Symptomerkennung. Zava und Fernarzt sind spezialisiert auf die Behandlung von bestimmten Erkrankungen wie beispielsweise sexuelle Gesundheit oder Hauterkrankungen. Die Auswahl des passenden Anbieters hängt von den individuellen Bedürfnissen und Präferenzen ab. Es lohnt sich, die verschiedenen Angebote zu vergleichen, um den für sich optimalen Anbieter zu finden. Einige Anbieter arbeiten mit niedergelassenen Ärzten zusammen, während andere eigene Ärzte beschäftigen. Die Kosten und die angebotenen Leistungen können ebenfalls variieren. Daher ist es ratsam, sich vorab ausführlich zu informieren.

Was kostet eine Videosprechstunde bei den verschiedenen Anbietern?

Die Kosten für eine Videosprechstunde bei den verschiedenen Telemedizin Anbietern können variieren. Einige Anbieter bieten Videosprechstunden als Kassenleistung an, das heißt, die Kosten werden von der Krankenkasse übernommen. Dies ist in der Regel der Fall, wenn die Videosprechstunde von einem niedergelassenen Arzt angeboten wird, der einen Vertrag mit der Krankenkasse hat. Andere Anbieter bieten Videosprechstunden als Privatleistung an. Die Kosten hierfür müssen vom Patienten selbst getragen werden. Die Preise können je nach Anbieter und Art der Leistung unterschiedlich sein. Es ist daher ratsam, sich vorab über die Kosten zu informieren. Einige Anbieter bieten auch Flatrate-Modelle an, bei denen Patienten eine monatliche Gebühr zahlen und dann unbegrenzt Videosprechstunden in Anspruch nehmen können. Die Kosten für eine Videosprechstunde können auch von der Dauer der Sprechstunde abhängen. Daher ist es wichtig, die jeweiligen Konditionen der Anbieter zu vergleichen.

Welche Vorteile bietet die Telemedizin?

Die Telemedizin bietet eine Vielzahl von Vorteilen für Patienten und Ärzte. Einer der größten Vorteile ist die Zeitersparnis. Patienten müssen nicht mehr zum Arzt fahren und im Wartezimmer sitzen. Sie können bequem von zu Hause aus ärztlichen Rat einholen. Dies ist besonders für Patienten mit eingeschränkter Mobilität oder in ländlichen Gebieten von Vorteil. Die Telemedizin ermöglicht auch eine schnellere Versorgung. Patienten können kurzfristig einen Termin vereinbaren und erhalten in der Regel schneller eine Diagnose und Behandlungsempfehlung. Ein weiterer Vorteil ist die Flexibilität. Videosprechstunden können auch außerhalb der regulären Sprechzeiten stattfinden. Die Telemedizin kann auch dazu beitragen, die Kosten im Gesundheitswesen zu senken. Durch die Vermeidung von unnötigen Arztbesuchen und Krankenhausaufenthalten können Ressourcen gespart werden. Außerdem fördert die Telemedizin die Eigenverantwortung der Patienten. Sie können sich aktiv an ihrer Behandlung beteiligen und ihre Gesundheit selbst überwachen.

Wie sicher sind meine Daten bei Telemedizin Anbietern?

Der Datenschutz ist ein wichtiger Aspekt bei der Telemedizin. Die Telemedizin Anbieter müssen sicherstellen, dass die Daten ihrer Patienten geschützt sind und die Privatsphäre gewahrt wird. Die Datenübertragung muss verschlüsselt erfolgen und die Daten dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden. Die Telemedizin Anbieter müssen die Datenschutzbestimmungen einhalten und geeignete Sicherheitsmaßnahmen treffen, um die Daten ihrer Patienten zu schützen. Dazu gehören beispielsweise die Speicherung der Daten auf sicheren Servern und die Verwendung von Firewalls und Antivirenprogrammen. Es ist ratsam, sich vor der Nutzung eines Telemedizin Anbieters über dessen Datenschutzrichtlinien zu informieren. Einige Anbieter sind zertifiziert und erfüllen besonders hohe Sicherheitsstandards. Patienten sollten auch darauf achten, dass sie ein sicheres Passwort verwenden und ihre Zugangsdaten nicht an Dritte weitergeben. Die meisten Anbieter geben detaillierte Informationen zum Datenschutz auf ihren Webseiten.

Kann ich über Telemedizin ein E-Rezept erhalten?

Ja, in vielen Fällen ist es möglich, über Telemedizin ein E-Rezept zu erhalten. Das E-Rezept wird digital an die Apotheke übermittelt und kann dort direkt eingelöst werden. Dies ist besonders praktisch, da Patienten nicht mehr persönlich zum Arzt gehen müssen, um ein Rezept abzuholen. Allerdings ist die Ausstellung eines E-Rezepts über Telemedizin nicht in allen Fällen möglich. Der Arzt muss den Patienten persönlich kennen oder zumindest eine ausreichende Anamnese durchgeführt haben, um die Notwendigkeit und die Angemessenheit der Medikamentenverordnung beurteilen zu können. Außerdem dürfen bestimmte Medikamente, wie beispielsweise Betäubungsmittel, nicht über Telemedizin verordnet werden. Die Telemedizin Anbieter informieren in der Regel darüber, welche Medikamente über E-Rezept verordnet werden können. Es ist auch wichtig zu beachten, dass nicht alle Apotheken in Deutschland bereits an das E-Rezept-System angeschlossen sind. Daher sollte man sich vorab informieren, ob die gewünschte Apotheke das E-Rezept akzeptiert.

Welche Krankheiten können telemedizinisch behandelt werden?

Grundsätzlich können viele Krankheiten telemedizinisch behandelt werden. Dies gilt insbesondere für Routineuntersuchungen, Beratungen und die Besprechung von Befunden. Auch chronische Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck oder Asthma können telemedizinisch betreut werden. Allerdings gibt es auch Erkrankungen, die nicht oder nur eingeschränkt telemedizinisch behandelt werden können. Dazu gehören beispielsweise akute Notfälle oder Erkrankungen, die eine körperliche Untersuchung erfordern. In solchen Fällen ist ein persönlicher Arztbesuch unerlässlich. Die Telemedizin Anbieter informieren in der Regel darüber, welche Krankheiten telemedizinisch behandelt werden können. Es ist auch wichtig, dass der Arzt die Möglichkeit hat, den Patienten persönlich zu untersuchen, wenn dies erforderlich ist. Die Telemedizin sollte daher als Ergänzung zur klassischen ärztlichen Versorgung betrachtet werden und nicht als Ersatz.

Fazit

Die Telemedizin bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Gesundheitsversorgung zu verbessern und zu ergänzen. Die verschiedenen Telemedizin Anbieter in Deutschland unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Leistungen, ihrer Kosten und ihrer Schwerpunkte. Es lohnt sich daher, die verschiedenen Angebote zu vergleichen, um den für die eigenen Bedürfnisse passenden Anbieter zu finden. Wichtig ist, auf Datenschutz, Benutzerfreundlichkeit und die Qualität der medizinischen Beratung zu achten. Die Telemedizin wird in Zukunft voraussichtlich eine noch größere Rolle spielen und die Gesundheitsversorgung grundlegend verändern.

Es ist wichtig, sich über die verschiedenen Angebote zu informieren und die Vor- und Nachteile abzuwägen. Die Telemedizin bietet eine gute Möglichkeit, schnell und unkompliziert ärztlichen Rat einzuholen. Jedoch ersetzt sie nicht den persönlichen Arztbesuch in allen Fällen. Eine Kombination aus Telemedizin und klassischer ärztlicher Versorgung ist daher ideal. Die Telemedizin ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer modernen und zukunftsorientierten Gesundheitsversorgung.

📚 Evidenz & Quellen

Dieser Artikel basiert auf aktuellen Standards. Für Fachinformationen verweisen wir auf:

→ Ethikrat

⚠️ Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel dient ausschließlich der neutralen Information. Er ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt. Keine Heilversprechen.