Es gibt immer noch Leute, die behaupten, dass das Wesen von Science-Fiction in der Schilderung von fantastischen Technologien bestünde. Eine andere Lesart, der ich zuneige, sieht es jedoch genau andersherum: Mittels Science-Fiction erzählen wir („modernen“) Menschen religiöse, spirituelle und magische Mythen, deren übernatürliche Elemente wir als Technologien sowie bewusst eingestandene Spekulationen verstecken. So können wir uns „gefahrlos“ in mythischen Welten bewegen, ohne unseren Anspruch auf ein „modernes“ Weltbild aufzugeben. Filmplakat von Anchor Bay Entertainment Ein außerordentliches Paradebeispiel für dieses mythologische Wesen der Science-Fiction bildet der Film „The Man from Earth“.
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Passt in keine Schublade: Ein mysteröser fossiler Meteorit
Wenn die ganze Zeit Zeugs aus dem Weltraum auf die Erde herabregnet, wo sind dann eigentlich die ganzen fossilen Meteorite ? Das ist so ein Argument, welches gerne auch von Kreationisten vorgebracht wird. Ein Grund für den Mangel an fossilen Meteoriten ist ganz einfach, dass Meteorite eben auf der Erde nicht sonderlich stabil sind. Sie entstanden zumeist in einer Umgebung, die nicht so oxidierend wie unsere Erde ist. Ein kohliger Chondrit würde nicht viele Regenschauer in erkennbaren Zustand überstehen, und… weiter
Weltkrebstag 2018 – da war doch was?!?
In diesem Jahr fiel der Weltkrebstag auf den gestrigen Sonntag. Ob es daran lag, daß er im Klinikalltag unbemerkt vorüber gegangen ist? Eigentlich unverständlich – bei zunehmenden Lungenkrebserkrankungen. Schade auch – um das tolle Motto: „Ich kann. Wir können.“ Topthema Lungenkrebs – besonders für Frauen Die Statistiken sind alarmierend für die pneumologische Onkologie: Lungenkrebs […]
Wahnsinnswoche 2019:35
In dieser Woche 205 Patientenkontakte und 17 Terminausfälle. Bis Mitte November bin ich ausgebucht. Kurzfristige Folgetermine habe ich also nicht im Angebot.
Mitte dieser Woche habe ich mein vorläufiges Regelleistungsvolumen erreicht. Ab jetzt weiß ich noch nicht, ob bzw. wie ich im September bezahlt werde – die Abrechung kriege ich erst im Januar.
Nach Auffassung eines leitenden AOK-Angestellten ist bei den Terminservicestellen, die bis 2022 mehrere Milliarden Euro an zusätzlichen Beitragsmitteln kosteten (Hinweis: so weit ich weiß, tragen wir Ärzte die Kosten dafür), bisher kein echter Nutzen für die Versicherten zu erkennen. Sie (die TSS, nicht die Versicherten) erzeugten vor allem viel Bürokratie. Da hat er wohl Recht.
Wer wollte die Terminservicestellen nochmal unbedingt haben? Minister Gröhe und die Krankenkassen fanden sie damals nötig. Das sei eine Stärkung der Patientenrechte und habe sich insgesamt bewährt.
Was hat das Gesundheitsministerium zu verbergen? Frag den Staat wollte 2016 eine Auflistung aller vom Gesundheitsministerium registrierten Domains und, wenn vorhanden, eine Auflistung der registrierten Domains im Geschäftsbereich des Ministeriums. Der Antrag wurde abgelehnt, weil die Offenlegung der Informationen generell dazu geeignet sei, einen Angriff auf die Informationstechnik des Bundes erheblich zu erleichtern. Beim notorisch überlasteten Verwaltungsgericht Köln wartet man seit über drei Jahren auf die Verhandlung einer Klage, die gegen das Gesundheitsministerium eingereicht wurde. Anfang September wird endlich verhandelt.
Soulfood: Grandmaster Flash & The Furious Five – The Message