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Zensiert mich! Aber dalli!

Ich habs geschafft: Mein Blogartikel über den Stierkampf steht beim AK Zensur zur Diskussion! Interessant insofern, als daß ich die durchschnittliche Tagesschau-Sendung für fragwürdiger halte. Was da wohl bei rumkommt?

Der Autor kritisiert den Stierkampf, zeigt Mitleid mit dem Stier – aber nicht mit dem Menschen. Eingebettet in den Beitrag ist ein Youtube-Video, das die Szene deutlich zeigt.

Natürlich habe ich Mitgefühl mit dem armen Vieh. Der Stier hat keine Wahl: nach qualvoller "Vorbereitung", die ihn wütender machen soll, muß er in die Arena, um sich dort vom Torero ebenso qualvoll verletzen lassen zu müssen, bis ihn der Tod erlöst. Anders als der Stier geht der Torero freiwillig in die Arena des Todes, sich des Risikos, das er eingeht, wohl bewußt. Er hätte auch Taxi fahren können, das wäre sinnvoller als das Zurschaustellen eines unnötig qualvollen Schlachtvorgangs. Und der Stier hat keine Chance- er stirbt auf jeden Fall. Siegt der Torero, landet er auf dem Grill. Siegt er selbst, landet er auch auf dem Grill.

Mag sein, daß der Torero sein Leben riskiert. Berufsrisiko eben. Doch wofür? Für Geld und sensationshungrige, sadistische Voyeure, welche auch in den Circus Maximus gut gepaßt hätten. Andere riskieren ihr Leben für die Gesellschaft- Polizisten, Feuerwehr, Katastrophenschutz und so weiter. Für die Gesellschaft, nicht, um ein Tier zu quälen. Sie tun etwas gutes. Sie riskieren ihres für unser Leben.

Doch die Plaza de Toros ist auch nur Circus Maximus: unappetitliche Spiele zum Brot.

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